Beschreibung:
Berlin 1939. Der geachtete, aus Österreich stammende Schauspieler Ferdinand Marian bekommt direkt von Joseph Goebbels eine Rolle angeboten: Er soll den jüdischen Kaufmann Jud Süß in dem gleichnamigen antisemitischen Propagandafilm spielen. Eine einmalige Karrierechance für Marian. Hin- und hergerissen weigert er sich zunächst, vor allem wegen der Einwände seiner Frau Anna. Doch nachdem Goebbels immer stärkeren Druck auf ihn ausübt, willigt er ein. Marian versucht, sich und seiner Frau einzureden, er könne die Rolle so spielen, dass der Titel-Bösewicht zum Sympathieträger würde. Ein schwerwiegender Fehler, denn Marian wird zur Marionette und verstrickt sich immer mehr in die Folgen dieser filmischen Propagandawaffe.
Drei Mossad-Veteranen werden 1997 in ihrer Heimat als Helden gefeiert. Die Journalistin Sarah Gold hat gerade ein vielbeachtetes Buch über die Operation geschrieben, bei der ihre Mutter Rachel Singer mehr...